Wie verhält man sich bei einer mentalen Blockade? Wie bleibt man im Training stets motiviert? Diese Frage habe ich mir die letzten 3 Wochen (im September) gestellt, da ich selber in eine imaginäre Grube gefallen bin. Ich hatte keine Lust mehr auf Training, Arbeit ja sogar auf mich selbst. Ich war wortwörtlich mit mir selbst überfordert. Ich wollte mehr als ich schaffen konnte.

Das ging auch eine gute Zeit lang sehr gut, aber am Ende bin ich gegen eine Wand gefahren und wollte alles hinschmeißen. Und es hat mich 3 Wochen ohne Arbeit, Training und meinem gewohnten Umfeld gebraucht um zu realisieren, dass es „lediglich“ ein vorübergehender Zustand war.

Was ich in diesen 3 Wochen gemacht habe fragt ihr euch?

Ich habe mich gesammelt, erholt, gebildet, entspannt, gut ernährt (etwas zu gut) und habe Energie getankt. Das alles habe ich im Ausland, in fremden Städten, unter fremden Menschen, bei einem angenehmen Klima gemacht. Es war mehr als nur Urlaub. Es war eine kleine große Reise und Entdeckung.

Onkel Rocky macht uns vor wie es sein sollte 😉

Ohne jetzt irgendwie philosophisch zu wirken war es auch eine selbst-kennenlern-phase. Ich war mir vor lauter Arbeit und Training selber fremd geworden und habe nicht mehr auf meine Gedankengänge geachtet (übrigens auch etwas, das krank machen kann). Ich habe zwar meine physische Gesundheit gepflegt und auch viel für mein „Gehirn“ getan, aber nunmal zu viel. Somit bin ich über das Ziel hinausgeschossen und habe meine eigene Motivation getötet (Deniz du Mörderrrrrr!!!!).

Ich empfehle es jedem Menschen sich mal eine Auszeit aus der Routine zu nehmen und in sich zu gehen. Geht am besten Reisen (ich bevorzuge warme Länder am Meer :D). Eine neue Stadt zu bereisen bildet und ist mindestens soviel Wert wie ein gutes Buch gelesen zu haben.

Lasst alle paar Monate mal eure Routinetätigkeiten beiseite und macht etwas ganz neues, ganz anderes. Ich werde euch versprechen, dass ihr voller Motivation, völlig hungrig zurückkommen werdet!

„Ihr seid niemals stark genug!“