Ein schlechter Schlaf ruiniert nicht nur unsere Nacht, sondern auch unseren Tag. Wir brauchen ihn um uns zu erholen und abzuschalten. Eine schlechte Nacht macht uns zu lebenden Toten bei Tag. Es lässt uns nicht nur hässlich aussehen, sondern uns auch schwach fühlen und raubt uns unsere Konzentration.

Hier nenne ich euch 6 Tipps für einen tieferen und gesünderen Schlaf:

1. Atemübungen

Mehrere Minuten vor dem zu Bett gehen tief ein- und auszuatmen kann wahre Wunder bewirken. Ihr „öffnet“ damit nicht nur eure Lungen, sondern befreit auch euren Kopf. Es ist als würde man Verspannungen auspusten. Versucht möglichst aus dem Bauch heraus zu atmen und weniger aus dem Brustkorb. Eine tiefere Atmung hat einen stärkeren Effekt auf den Körper.

2. Homöopathie

Vorab muss ich sagen, dass ich ein absoluter Gegner von Pharmakonzernen und Medikamenten bin. Einfach aus dem Grund, weil sie mehr Schaden zufügen als gutes tun. Ihr einzigstes Ziel sind hohe Geldeinnahmen und nicht die Gesundheit der Menschen. Aber was Homöopathie (Medikamente aus Pflanzenextrakten) angeht, muss ich zugeben dass diese definitiv ihren Platz in unserer Ernährung haben können. In Sachen Schlaf empfehle ich aus diesem Grund Baldrian (Erhältlich als Tropfen, Tee und Kapseln). Bei der Einnahme von Baldrian habe ich eine derart tiefe Ruhe, dass es schon einige Male vorkam dass ich bereits nach sechs Stunden wach und völlig erholt war. Zudem ist das Gute daran, dass Homöopathie meist sehr kostengünstig ist. Probiert es aus!

3. Essenszeiten

Die Ernährung hat auch einen direkten Einfluss auf die Ruhe, ist aber ein Faktor in Hinsicht „Magenfülle“. Das heißt, wenn ihr euch vor der Nachtruhe vollstopft und euch mit 4 Liter Wasser zukippt könnt ihr euch sicher sein, dass ihr euch im Bett räkelt, da euch der Bauch schmerzt und ihr mitten in der Nacht auf das „Wee-Wee Zimmer für kleine Jungs“ müsst. Gewöhnt euch Völlereien kurz vor dem zu Bett gehen ab, ihr hindert euch nur selber vor einem guten Schlaf.

 4. Schlafenszeiten

Es gibt kaum jemand der täglich zur selben Uhrzeit schlafen geht. Wir halten uns selber davon ab, indem wir TV-Sendungen schauen und im Internet surfen. Das eine Mal um 21:00 Uhr und das andere Mal um 02:00 Uhr Nachts zu schlafen bringt unsere innere Uhr aus dem Gleichgewicht. Da euer Rhythmus durcheinander ist wird es euch eine schlaflose Nacht beschweren, wenn ihr mal vorhabt ungewohnt früh ins Bett zu gehen. Ihr werdet dadurch den ganzen Tag müde durch die Gegend schlendern. Stellt euch einfach einen Wecker (am besten auch an Wochenenden) und nehmt euch eine Uhrzeit vor an dem ihr immer schlafen gehen werdet.

5. Trainingszeiten

Das ist das einzigste mal an dem ich euch sagen werde, dass ihr nicht trainieren sollt, zumindest nicht kurz vor der Schlafenszeit. Training ist eine schwere körperliche Belastung die dazu führt, dass euer Adrenalin hochgejagt wird. Und mit einem zu hohen Adrenalinlevel ist es nahezu unmöglich einzuschlafen. Hellwach im Bett zu liegen und dabei seinem Herzen zuzuhören ist denke ich mal nicht jedermanns Sache.

6. Koffein

Das mag jetzt nicht für jeden zutreffen, da viele schon vom hohen Konsum immun gegen Koffein sind. Versucht dennoch euren Konsum (Trainingsbooster, Kaffee, Tee etc.) etwa 6 Stunden vor dem zu Bett gehen einzustellen. Koffein hat den Effekt das Adrenalin im Körper zu erhöhen, was vor der Bettruhe definitiv nicht sein soll.

Der Schlaf ist ein Lebensnotwendiges „Werkzeug“, ruiniert es nicht. Eine erholsame Nacht fordert nicht nur den Muskelaufbau, sondern bringt euch auch tagsüber einen „frischen“ Kopf. Befolgt diese Regeln für einen besseren Schlaf und hört auf Schafe zu zählen bevor ihr bei 10.000 ankommt 😉

Schlaf

„Ihr seid niemals stark genug!“