In letzter Zeit höre ich immer öfter „Meine Schulter sind proportional kleiner als meine Arme. Was kann ich dagegen tun?“

In der Bodybuilding- und Ästhetikwelt geht es immer darum symmetrische und proportionale Muskelbäuche zu besitzen, doch das ist meist schwerer als man denkt. Es gibt verschiedene Gründe wieso es hinkende Muskelgruppen gibt. Der größte wird wohl das unausgeglichene Trainingsvolumen je Muskeleinheit sein. Auch Genetik spielt eine Rolle, denn jeder kennt jemanden der bestimmte Gruppen schneller aufbaut als andere (z.B. wachsen Arme schneller als Schultern).

Also was kann man dagegen tun und wie bekommen es die Profibodybuilder immer hin wie gemeißelt proportioniert zu sein?

Bevor ich euch sage was ihr dagegen tun könnt, solltet ihr euch selber fragen was ihr falsch macht. Ein typischer Anfängerfehler ist, dass man die für sich sichtbaren Muskeln mehr Aufmerksamkeit schenkt als die nicht sichtbaren (Diskopumper-Effekt). Also das heißt, dass man anfangs eher dazu tendiert Brust und Arme zu trainieren, als den ganzen Körper gleichmäßig zu beanspruchen.

Der Average-Joe hat also eine große Brust und pralle Arme, aber dafür mickrige Rücken- und Beinmuskeln. Sehr unästhetisch meint ihr nicht auch? Und jetzt liegt es an euch jahrelanges „Fehltraining“ wieder zu korrigieren. Wie macht ihr das am Besten?

1. Volumen erhöhen

Schenkt euren hinkenden Muskeln extra Aufmerksamkeit. Das heißt, wenn ihr sie nur 1 mal die Woche trainiert habt, beginnt ihr sie 3-5 mal, wenn nicht sogar täglich zu trainieren.

2. Vermehrt Kurzhanteln verwenden

Es ist ziemlich natürlich, dass eine Seite des Körpers stärker ist als die andere. Und somit sind Größenunterschiede in der Muskulatur auch sehr natürlich, doch um extreme Ungleichheiten auszugleichen ist es am besten Kurzhanteln zu verwenden. So gleicht ihr Kraft- und Massenunterschiede so weit es geht aus.

3. Technik perfektionieren

Dieses Sprichwort gilt für ausschließlich jeden Sport. In meinen Augen seid ihr nicht berechtigt eure Gewichte zu erhöhen, wenn eure Technik darunter leidet. Das markanteste Technikproblem wird beim Bankdrücken und Kniebeugen sein. Halbe Wiederholungen bauen auch nur halb so viel Muskeln auf. Nutzt den ganzen Bewegungsumfang aus und achtet auf eine saubere Ausführung.

 

Beachtet diese 3 Punkte und bringt eine Menge Geduld mit, denn Muskeln wachsen nicht von heute auf morgen. Ihr müsst diese Mittel vielleicht für mehrere Jahre anwenden. Der Muskel- und Kraftaufbau ist nunmal ein Geduldsspiel und nur die Geduldigsten erreichen auch ihr Ziel.

„Ihr seid niemals stark genug!“