Ja ihr habt richtig gelesen Essen verbraucht Kalorien und das nicht nur durch „marathonartige Kieferaktivitäten“. Nein, Makronährstoffe (Proteine, Fette, Kohlenhydrate) haben auch einen thermogenischen (wärmebildenden) Effekt, sprich sie verbrennen einen Teil der aufgenommenen Energie.

Wie also funktioniert die Thermogenese?

Ganz simpel, der Körper arbeitet bei der Verdauung, Aufnahme, Speicherung und Transport. Das alles verbraucht Kalorien. Effektiv genutzt kann es sehr hilfreich während der Diät sein, vor allem verbraucht jeder Makronährstoff verschieden viele Kalorien.

Während Proteine (4,1Kalorien/17,1 kJ pro Gramm) mit 20-30% des aufgenommen Grundumsatzes am meisten verbrauchen,

sind es bei Kohlenhydraten (4,1 Kalorien/17,1 kJ pro Gramm) lediglich 4-7% und

bei Fetten (9,3 Kalorien/38,9 kJ pro Gramm) sogar nur noch 2-4%.

Thermogenese

Genüßliche Proteine, Kohlenhydrate und Fette in der richtigen Kombination führen zu einer hohen Thermogenese!

Eine Diät kann durch „Manipulation der Makronährstoffe“ deutlich erleichtert werden. Im Grunde ist es keine Manipulation, sondern mehr eine bewusste Aufnahme der Nährstoffe. Bevor ihr eure Kalorien weiter drastisch senkt, könnt ihr z.B. einfach eure Proteine erhöhen und Fette senken.

Die Makronährstoffe mit den Kalorien zu zählen ist ein sehr effektives Werkzeug und sollte (mindestens) von jeden mal ausprobiert werden, denn so kann eine unangenehme Gewichtsreduktion sehr erleichtert werden. Nutzt also die Thermogenese und denkt daran:

„Ihr seid niemals stark genug!“